Aufbewahrte Daten lokal halten
Legen Sie Archivkopien auf Infrastruktur ab, die Ihr Unternehmen selbst betreibt, wenn lokale Kontrolle erforderlich ist.
DataCore Swarm Backup

DataCore Swarm bietet skalierbaren S3-Objektspeicher mit nativen Funktionen wie S3 Object Lock, Versionierung, Replikation und Erasure Coding. Anwendungsfehler, versehentliches Löschen und kompromittierte Zugangsdaten können produktive Daten dennoch beeinträchtigen. DataCore Swarm Backup mit DPX ergänzt eine unabhängige Wiederherstellungskopie außerhalb der produktiven Buckets und führt deren Schutz im selben Betriebsmodell wie alle übrigen DPX-Workloads.

DPX nutzt die S3-API, um eine unabhängige Kopie der in Swarm Buckets gespeicherten Daten zu erstellen. Vollständige und inkrementelle Jobs schreiben auf vStor, das für jeden geschützten Bucket ein eigenes Volume anlegt. So entsteht ein DataCore Swarm Backup-Workflow, der außerhalb des produktiven Objektspeichers liegt.
DPX S3 Object Storage Backup setzt vStor 4.12 oder neuer als Backupziel voraus und wird über die DPX-Weboberfläche verwaltet.

DPX stellt S3-Backupdaten auf Bucket-Ebene über die Weboberfläche wieder her. Wird ein bestimmtes gesichertes Objekt benötigt, kann der in vStor eingebettete MinIO-Dienst das geschützte Volume bereitstellen. vStor unterstützt zudem Löschsperren für Volumes und feste Schutzeinstellungen für Snapshots. GuardMode Scan kann einen eingehängten geschützten Dateisystem-Snapshot auf verdächtige Verschlüsselung prüfen und Administratoren so bei der Auswahl eines früheren Wiederherstellungspunkts unterstützen.

Swarm bietet eine lokale, skalierbare Objektspeicherebene für Kopien, die unter eigener Kontrolle bleiben müssen. Das unterstützt Anforderungen an die Datensouveränität, ergänzt Tape und hält archivierte Daten über eine S3-API verfügbar. S3 Object Lock stellt Aufbewahrungsfunktionen auf Ebene des Archiv-Buckets bereit.

DPX 4.16 führt DataCore als unterstützten Cloud-Anbieter für Archivjobs. DPX überträgt Archivkopien von geschützten Block- und VMware-Agentless-Daten über die S3-API an Swarm. Dieser Workflow ist vom Schutz der Swarm Buckets als S3-Backupquelle zu unterscheiden.

Ein tragfähiges Archivkonzept verbindet die passende Aufbewahrungsrichtlinie mit der richtigen Platzierung der Zweitkopie. Nutzen Sie die lokalen S3-Archivfunktionen von Swarm so, wie es Ihre Anforderungen an Datenhaltung und Wiederherstellung verlangen.
Legen Sie Archivkopien auf Infrastruktur ab, die Ihr Unternehmen selbst betreibt, wenn lokale Kontrolle erforderlich ist.
Halten Sie regulierte Kopien in der geforderten Region vor und nutzen Sie für den Zugriff die standardisierte S3-API.
Konfigurieren Sie Swarm S3 Object Lock für den Archiv-Bucket, wenn dessen Aufbewahrungsmodell Ihrer Richtlinie entspricht.
Platzieren Sie Swarm in einer separaten Fehlerdomäne, wenn die Archivkopie Teil eines 3-2-1-Konzepts ist.
Kompatibilität geprüft anhand der Dokumentation zu DPX 4.16 und vStor 4.16 am 29. August 2026. Bestätigen Sie die genauen Swarm-, DPX- und vStor-Versionen vor dem Rollout anhand der aktuellen Kompatibilitätsdokumentation.
| Thema | Korrekte Einordnung |
|---|---|
| Unterstützte Swarm-Versionen | DPX 4.16 unterstützt S3-kompatible Datensicherung für DataCore Swarm 17.0.2 und 16. |
| Backup-Typen | Vollständige und inkrementelle Objektsicherung von Swarm Buckets. |
| Wiederherstellung und Objektzugriff | DPX stellt S3-Backupdaten auf Bucket-Ebene wieder her. Der in vStor eingebettete MinIO-Dienst kann das geschützte Volume bereitstellen, wenn Zugriff auf ein einzelnes Objekt erforderlich ist. |
| Objektversionierung | Standardmäßig werden die 5 neuesten Versionen je Objekt einbezogen, konfigurierbar bis 10. Ältere Versionen werden ignoriert. |
| Backupspeicher | vStor 4.12 oder neuer ist als Backupziel erforderlich, mit einem eigenen Volume je geschütztem Bucket. |
| Bucket-Adressierung | DataCore kann Path-Style-Adressierung erfordern. Wählen Sie beim Hinzufügen des Knotens Virtual-Host-Style oder Path-Style. |
| Sichere Kommunikation | Ein vertrauenswürdiges Zertifikat ist erforderlich. Importieren Sie es, wenn es nicht von einer anerkannten Zertifizierungsstelle signiert ist. |
| Zeitsynchronisation | Die Uhren von Swarm und DPX Master Server müssen synchron laufen, sonst können inkrementelle Backups Änderungen im Bucket übersehen. |
| Swarm als Archivziel | DPX 4.16 führt DataCore als unterstützten Cloud-Anbieter für Archivjobs mit geschützten Block- und VMware-Agentless-Daten. |
S3 Object Storage Backup und die Wiederherstellung auf Bucket-Ebene werden über die DPX-Weboberfläche verwaltet. Der in vStor eingebettete MinIO-Dienst ermöglicht den Zugriff auf einzelne gesicherte Objekte.
Für die sichere Kommunikation zwischen DPX Master Server und Swarm ist ein vertrauenswürdiges Zertifikat erforderlich; unverschlüsselte Kommunikation wird nicht unterstützt.
DPX 4.16 führt DataCore als unterstützten Archivanbieter. Archivjobs unterstützen geschützte Block- und VMware-Agentless-Daten.
Dokumentation und Produktressourcen für Teams, die DPX-Schutz für DataCore Swarm Objektspeicher planen oder betreiben.
Gemeinsame Architekturübersicht zur Aufbewahrung von DPX Backup- und Archivdaten auf DataCore Swarm mit S3 Object Lock.
Praxisnahe Erläuterung, wie DPX DataCore Swarm Buckets über die S3-API schützt.
Aktuelle Anforderungen für Sicherung und Wiederherstellung S3-kompatibler Objektspeicher mit DPX.
Übersicht von DataCore zu Swarm, einschließlich S3 Object Lock, Versionierung, Replikation und Erasure Coding.
Softwaredefinierter Backupspeicher für Swarm S3-Backups, mit Löschsperre für Volumes und festem Snapshot-Schutz.
Erkennung verdächtiger Dateien und Scan-Workflows zur Auswahl eines Wiederherstellungspunkts vor dem Restore.
Schützen Sie produktive Swarm Buckets mit einem unabhängigen DPX-Backup und stellen Sie anschließend auf Bucket-Ebene wieder her oder greifen Sie über den in vStor eingebetteten MinIO-Dienst auf einzelne Objekte zu. Swarm lässt sich zusätzlich als lokaler, skalierbarer S3-Backupspeicher für DPX-Archivkopien nutzen.
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