Catalogic Software

DPX Anwendungsfall

Bandsicherung und Tape Library Support

Bandsicherung bleibt für Langzeitaufbewahrung, Offline-Kopien und die Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen relevant. DPX behandelt Tape als vollwertiges Ziel für Backup und Archivierung.
Bandsicherung mit Catalogic DPX

Tape Backup als Teil der Recovery-Architektur

Viele Unternehmen setzen weiterhin auf Bänder, weil sie Anforderungen erfüllen, die Disk und Cloud nicht immer sauber abdecken: Offline-Isolation, lange Haltbarkeit der Medien, planbare Medienrotation und kostengünstige Aufbewahrung. DPX unterstützt Tape Libraries, virtuelle Tape Libraries (VTL), Einzelbandlaufwerke, Medienpools und Restore-Workflows von Band. Die Dokumentation definiert eine Tape Library als Hardwareeinheit mit mehreren physischen oder virtuellen Laufwerken, Bandslots und einem Media Changer. VTL-Geräte behandelt DPX wie reguläre Tape Libraries. So können Teams vorhandene Bandinfrastruktur weiter nutzen und den Rest der Backup-Umgebung modernisieren.

Tape Library Support in DPX

Bandsicherung für Archiv, Isolation und Wiederherstellung

Mit der Tape-Unterstützung in DPX halten Backup-Teams geschützte Daten außerhalb der üblichen Angriffsfläche der Produktivumgebung:

  • Unterstützte Tape Libraries, virtuelle Tape Libraries und Einzellaufwerke dienen als Ziel für Backup und Archivierung.
  • Medienpools und Geräteoperationen steuern Aufbewahrung, Wiederverwendung und den täglichen Bandbetrieb.
  • LTO-Laufwerke von LTO-3 bis LTO-10 sowie IBM-3592-Laufwerke lassen sich unter den von Catalogic dokumentierten Betriebsanforderungen einsetzen, etwa der Initialisierung neuer LTO-9-Kassetten vor der ersten Nutzung.
  • Archivierte oder offline gelagerte Daten können von Band wiederhergestellt werden, wenn sie für Recovery, Audits oder Untersuchungen gebraucht werden.
Bandbetrieb in DPX

Warum Tape Backup weiterhin sinnvoll ist

Bänder bleiben dort nützlich, wo ein Schutzkonzept Offline-Isolation, lange Aufbewahrung und Kostenkontrolle in den Vordergrund stellt.

Air Gap

Ein exportiertes und offline gelagertes Band ist physisch getrennt. Angreifer im Netzwerk können es nicht direkt verändern.

Lange Aufbewahrung

Für Daten, die jahrelang aufbewahrt, aber selten wiederhergestellt werden, ist Tape ein praktisches Ziel.

Kostenkontrolle

Selten benötigte Recovery Points auf Band zu halten, kann günstiger sein, als alles auf Disk vorzuhalten.

Fragen zu Bandsicherung und Tape Libraries

Unterstützt DPX weiterhin Tape Libraries?
Ja. DPX unterstützt Bandgeräte und Media Changer, die die dokumentierten Kompatibilitätsanforderungen erfüllen, und behandelt eine virtuelle Tape Library wie eine reguläre Tape Library.
Kann Tape Teil der Ransomware-Recovery sein?
Ja. Offline gelagerte Bänder liefern eine Air-Gap-Kopie, die vom Netzwerk getrennt ist. Für ein mehrstufiges Konzept kombinieren Sie Tape mit proaktivem Ransomware Schutz und Immutable Backup Storage.
Wie passen Tape und Cloud zusammen?
Tape und Cloud decken unterschiedliche Aufbewahrungsanforderungen ab. Tape eignet sich für physische Isolation und Langzeitaufbewahrung, die Cloud-Integration für skalierbare Offsite-Kopien und Workflows mit Object Storage. Einen Vergleich von Band und Festplatte finden Sie in unserem Beitrag Tape Backup vs. Festplatte, einen Überblick über Tape Backup mit DPX auf der Seite Tape Backup.

Fachartikel zu Tape Backup und Aufbewahrung

Beiträge aus dem Catalogic Blog zu Bandsicherung, Air-Gap-Kopien und unveränderlicher Speicherung.

Tape in Ihrer DPX-Strategie weiter nutzen

Erfahren Sie, wie die Bandsicherung mit DPX Langzeitaufbewahrung und Ransomware-Resilienz stärkt.

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