Catalogic Software

DPX vStor

Immutable Backup Storage für unveränderliche Backups

Catalogic DPX vStor speichert Backups als Immutable Backup, also als unveränderliches Backup, und bindet Sie dabei an keine Appliance. Backup-Teams erhalten ein softwaredefiniertes Repository, dessen Löschsperren nach dem WORM-Prinzip die Wiederherstellungspunkte schützen. Die Wiederherstellung daraus geht schnell, on-premise wie virtuell.
Verschlossenes Serverrack im Rechenzentrum als Sinnbild für Immutable Backup Storage mit Catalogic DPX vStor

Warum Immutable Backup Storage bei der Beschaffung Priorität hat

Entscheidungen über Backup-Speicher hängen heute von der Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen, den Infrastrukturkosten und der Freiheit bei der Plattformwahl ab. DPX vStor geht alle drei Punkte an und verbindet softwaredefinierte Bereitstellung, unveränderliche Snapshots, effiziente Speicherdienste und die in DPX integrierte Wiederherstellung.

Symbol für kosteneffizienten Speicher

Kostendruck

Statt einer weiteren teuren Appliance-Erneuerung stellen Sie Backup-Speicher auf virtueller oder physischer Infrastruktur bereit, die zu Ihren Leistungs- und Budgetzielen passt.

Symbol für unveränderliche Snapshots

Ransomware Schutz

Unveränderliche Snapshots und Löschschutz verringern das Risiko, dass Wiederherstellungspunkte während eines Vorfalls verändert oder entfernt werden.

Symbol für Plattformflexibilität

Freie Plattformwahl

Der Backup-Speicher bleibt unabhängig von einem bestimmten Hypervisor oder einer Hardware-Appliance-Familie, auch wenn sich die Infrastruktur ändert.

vStor als softwaredefinierter Immutable Storage für Backups

vStor ist das Backup-Repository von DPX. Es verringert die Abhängigkeit von Appliances und verbessert den Schutz der Wiederherstellungspunkte. vStor dient als primäres Backup-Ziel für DPX und unterstützt gängige Backup- und Restore-Abläufe für Block-Backups und agentenlose Sicherung.

  • Bereitstellung als virtuelle Appliance oder auf einem physischen Server, ohne das Kapazitätswachstum an die Ausbaustufen eines Hardwareherstellers zu binden.
  • Vorhandene Speicherinvestitionen weiter nutzen, wo es sinnvoll ist, und DPX trotzdem ein verwaltetes Backup-Ziel geben.
  • Wiederherstellungspunkte mit unveränderlichen Snapshots und Löschschutz bewahren.
  • Speicherwachstum mit ZFS-Kompression und -Deduplizierung begrenzen, soweit die Eigenschaften der Workloads es zulassen.
  • Backup-Daten auf ein weiteres vStor-Ziel replizieren, für Ausfallsicherheit am Standort, den Schutz von Zweigstellen und die Recovery-Planung.
  • Anbindung an die Wiederherstellungsabläufe von DPX für unterstützte physische und virtuelle Systeme sowie Anwendungen.
Betrieb von DPX vStor als Immutable Backup Storage

Vom Appliance-Kauf zu softwaredefiniertem Speicher

Das Problem der Appliance-Bindung

Spezielle Backup-Appliances sind anfangs bequem, die Bindung an den Hersteller zeigt sich bei vielen Unternehmen erst später. Kapazität wird in Schritten von Appliance-Größe gekauft. Mehr Leistung erfordert oft ein weiteres Hardwareangebot, und Speichererneuerungen richten sich nach der Roadmap des Herstellers statt nach der Infrastrukturplanung des Unternehmens. Wachsen die Daten schneller als erwartet, muss das Backup-Team unter Umständen ungeplant erweitern, nur um die Aufbewahrungsziele zu halten.
Besonders schwierig wird dieses Modell, wenn IT-Teams gleichzeitig die Wiederherstellbarkeit nach Ransomware verbessern, mehr virtuelle Umgebungen absichern, Edge-Standorte unterstützen und die Kosten im Griff behalten müssen. Eine Speicherplattform, die nur über den Kauf proprietärer Appliances wächst, macht das Backup zu einer Frage der Investitionsplanung, während es eigentlich um die Ausfallsicherheit im Betrieb gehen sollte.

Wie vStor das Speichermodell verändert

Catalogic DPX vStor ist softwaredefiniert. Die Backup-Architektur muss sich nicht an einer bestimmten Appliance ausrichten, denn vStor gibt DPX ein flexibles Backup-Repository, das auf einer physischen Maschine oder in einer virtuellen Umgebung läuft. Infrastrukturteams bestimmen damit selbst, wo der Backup-Speicher liegt, wie er wächst und wie er zu vorhandenen Investitionen in Server, Festplatten und Virtualisierung passt.
vStor verbindet Kostenkontrolle mit Speicher, der auf Backups von DPX ausgelegt ist. Das Repository speichert Backup-Images, stellt Snapshots für Prüfung und Wiederherstellung bereit, unterstützt Replikation und setzt Schutzkontrollen ein, die das Löschen oder Ändern von Wiederherstellungspunkten erschweren. So unterstützt es finanzielle Flexibilität und Cyber-Resilienz zugleich.

Zwei Bereitstellungsmodelle

vStor als primäres Repository

Das einfachste Modell nutzt vStor als primäres Backup-Ziel von DPX. DPX-Jobs schreiben geschützte Backup-Daten auf vStor-Volumes, und vStor stellt die Repository-Dienste für effiziente Aufbewahrung und Wiederherstellung bereit. Das Modell eignet sich für Unternehmen, die ein älteres Backup-Ziel ablösen, keine neue Appliance kaufen wollen oder ihren Backup-Speicher in einem von DPX verwalteten Repository bündeln.
Ein primäres vStor-Repository wird nach den Workloads dimensioniert, die es schützt. In die Dimensionierung fließen die zu schützende Datenmenge, die Änderungsrate, die Aufbewahrungsdauer, das erwartete Verhalten von Deduplizierung und Kompression, die Zahl gleichzeitiger Wiederherstellungen und das Leistungsprofil des darunterliegenden Speichers ein. Eine datenbanklastige Umgebung verhält sich anders als eine Reihe ähnlicher VM-Images, und ein Repository in einer Zweigstelle hat andere Anforderungen an Datenaufnahme und Restore als eines im Rechenzentrum. Sorgfältige Dimensionierung bleibt mit vStor nötig, das Team hat aber eine flexiblere Plattform, um sie umzusetzen.
Dieses Modell passt oft am besten, wenn es vor allem um den Ersatz einer Appliance oder die Modernisierung des Backup-Speichers geht. Das Team erhält ein Repository, das DPX kennt, Optionen für unveränderliche Snapshots und Funktionen für effiziente Kapazitätsnutzung, ohne jede künftige Speicherentscheidung an den Lebenszyklus einer proprietären Backup-Appliance zu knüpfen.

Geschütztes Replikationsziel

Im zweiten Modell dient vStor als Replikationsziel für geschützte Backup-Daten. Das ist sinnvoll, wenn das Unternehmen eine weitere wiederherstellbare Kopie an einem anderen Standort, in einem zentralen Rechenzentrum oder an einem Ort mit strengeren Betriebskontrollen braucht. Replikation unterstützt Disaster Recovery, die Reaktion auf Ransomware und die regionale Ausfallplanung. Das gelingt nur, wenn die Zielkopie vor denselben Lösch- und Beschädigungsrisiken geschützt ist, die der Quellumgebung drohen.
vStor unterstützt Löschschutz für replizierte Snapshots. Teams konfigurieren Replikationsbeziehungen so, dass übertragene Snapshots auf dem Ziel geschützt werden. Das Ziel-Repository wird damit mehr als eine passive Kopie, nämlich ein kontrollierter Ort für die Wiederherstellung, an dem Snapshots gemäß der Schutzrichtlinie des Unternehmens erhalten bleiben.
Das Modell eignet sich für den Schutz von Zweigstellen, die Ausfallsicherheit eines zweiten Standorts und die Planung der Wiederherstellung nach Ransomware. Eine Zweigstelle kann zum Beispiel lokale Wiederherstellungspunkte für alltägliche Restores vorhalten und geschützte Snapshots an ein zentrales vStor-Ziel replizieren. Ist die Zweigstelle nicht verfügbar oder sind die lokalen Backups verdächtig, kann DPX die replizierte Kopie für die Wiederherstellung nutzen.

Checkliste für die Planung von Immutable Storage

Nutzen Sie diese Checkliste, wenn Sie DPX vStor mit Hardware-Appliances fester Kapazität oder mit nicht verwalteten Speicherzielen vergleichen. Ziel ist, den Speicher als Teil des gesamten Wiederherstellungsablaufs zu bewerten.

PlanungsbereichZu klärende FrageBeitrag von vStor
KostenmodellKann der Backup-Speicher wachsen, ohne große Appliance-Erneuerungen zu erzwingen?vStor ist softwaredefiniert und läuft auf virtueller oder physischer Infrastruktur.
Ransomware SchutzSind geschützte Snapshots gegen versehentliches oder unbefugtes Löschen gesichert?vStor unterstützt unveränderliche Snapshots, Löschschutz und durch MFA abgesicherte Schutzkontrollen.
KapazitätseffizienzVerringert das Repository den Speicherbedarf, wenn die Daten wachsen?ZFS-Kompression und -Deduplizierung senken den Kapazitätsbedarf in einem Umfang, der von den Datenmustern der Workloads abhängt.
WiederherstellungszeitKann das Team aus dem Repository wiederherstellen, ohne unnötige Kopier- oder Staging-Schritte?vStor ist für die operative Wiederherstellung in die Backup- und Restore-Abläufe von DPX integriert.
Ausfallsicherheit am StandortLässt sich eine zweite Kopie replizieren und schützen?Die vStor-Replikation kann replizierte Snapshots auf dem Ziel-Repository schützen.
PlattformwechselBleibt die Speicherarchitektur nutzbar, wenn sich die Virtualisierungsplattform ändert?vStor hält den Backup-Speicher softwaredefiniert, während DPX die unterstützten Workloads schützt.

Das passende Speicherdesign hängt von den zu schützenden Daten, der Änderungsrate, der Aufbewahrung, den Wiederherstellungszielen und den Rahmenbedingungen der Infrastruktur ab. Eine DPX-Demo oder ein Gespräch zur Dimensionierung sollte diese Annahmen vor der Bereitstellung prüfen.

Wie vStor die Einwände beim Kauf beantwortet

Immutable Backup Storage muss technische Administratoren und Budgetverantwortliche gleichermaßen überzeugen. vStor gibt jeder Gruppe eine konkrete Antwort.

Symbol für Backup-Administratoren

Für Backup-Administratoren

Ein Repository, das DPX kennt, für Block- und agentenlose Backups, mit snapshotbasierten Wiederherstellungsabläufen und geschützten Wiederherstellungspunkten.

Symbol für Infrastrukturteams

Für Infrastrukturteams

Softwaredefinierte Bereitstellung auf physischer oder virtueller Infrastruktur statt eines festen, reinen Appliance-Modells.

Symbol für Security-Teams

Für Security-Teams

Unveränderliche Snapshots, Löschschutz, durch MFA abgesicherte Verwaltung der Schutzkontrollen und eine stärkere Planung der Wiederherstellung nach Ransomware.

Symbol für die Finanzabteilung

Für die Finanzabteilung

Ein Weg, die Appliance-Bindung zu verringern, geeignete Infrastruktur weiter zu nutzen und die Kapazität mit Kompression und Deduplizierung zu steuern.

Immutable Storage und WORM Speicher erklärt

Hintergrundartikel dazu, wie Unveränderlichkeit funktioniert, was sie kostet und wie Sie Ihre Backup-Umgebung darauf auslegen.

Weitere Informationen zu DPX und vStor

Dokumentation und Artikel zum Schutz von Backup-Speicher und zur Wiederherstellung mit DPX und vStor.

FAQ zu Immutable Backup Storage

Was bedeutet Immutable Backup Storage?
Immutable Backup Storage schützt Wiederherstellungspunkte für einen festgelegten Zeitraum oder über definierte Schutzkontrollen vor Änderung und Löschung. In vStor bewahren unveränderliche Snapshots und Löschschutz die Backup-Daten vor versehentlichem oder unbefugtem Löschen und vor Versuchen von Ransomware, Wiederherstellungspunkte zu entfernen. Der Artikel Was ist Immutable Storage? erklärt die Grundlagen, WORM und Immutability im Vergleich zeigt die Unterschiede, und Secure immutable backup on-prem (Englisch) beschreibt die Umsetzung ohne Abhängigkeit von der Cloud.
Wie verringert vStor die Bindung an eine Appliance?
vStor ist softwaredefinierter Backup-Speicher für DPX. Er lässt sich als virtuelle Appliance oder auf physischer Infrastruktur bereitstellen. Unternehmen planen ihre Backup-Repositories damit nach eigenen Anforderungen an Leistung, Kapazität und Budget und sind nicht an die Ausbaustufen eines Hardwareherstellers gebunden.
Unterstützt vStor Deduplizierung und Kompression?
Ja. vStor nutzt ZFS-Speicherdienste, darunter Kompression und Deduplizierung. Die tatsächliche Einsparung hängt von Workload-Typ und Datenmustern ab. Wiederkehrende Backup-Daten, VM-Images, Logs und Datenbanken eignen sich häufig für eine deutliche Reduktion.
Wie unterstützt vStor die Wiederherstellung nach Ransomware?
vStor kann aufbewahrte Snapshots mit konfigurierten Löschsperren schützen, auch Snapshots, die auf ein Replikationsziel übertragen wurden. Fixed Protection bleibt bis zum Ablauf der Aufbewahrung bestehen. Flexible Protection erlaubt authentifizierte Änderungen per MFA. Prüfen Sie Wiederherstellungspunkte mit GuardMode-Scans und Restore-Tests, bevor Sie Produktiv-Workloads wiederherstellen.
Wo finde ich die Produktdokumentation?
Ausführliche Anleitungen zu Konfiguration, Speicher, Backup und Wiederherstellung finden Sie in der offiziellen vStor-Dokumentation und der DPX-Dokumentation (jeweils auf Englisch).

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Immutable Backup Storage ohne Appliance-Bindung

Erfahren Sie, wie DPX vStor die Speicherkosten senkt und Wiederherstellungspunkte schützt, während sich Ihre Infrastruktur verändert.

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