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Commvault Alternative 2026: Wie schneidet DPX im Vergleich ab?

· 5 Min. Lesezeit

Wenn Sie 2026 eine Commvault Alternative suchen, lohnt sich ein Blick auf DPX von Catalogic. Beide Plattformen decken Backup und Recovery im Unternehmen ab, unterscheiden sich aber im Funktionsumfang und in der Lizenzstruktur. Dieser Backup Software Vergleich zeigt, was jeweils enthalten ist.

DPX als Commvault Alternative im Überblick

Eine Lizenz, keine Stufen: Überblick über DPX und Commvault mit Backup, Recovery und Ransomware-Erkennung

DPX ist die Backup- und Recovery-Plattform von Catalogic für physische und virtuelle Umgebungen. Sie deckt VMware, Hyper-V und Proxmox VE ab, mit patentiertem Block-Level-Backup für physische Server, agentenlosem Backup für VMware, Hyper-V und Proxmox VE sowie Ransomware-Erkennung im Kernprodukt. vStor, ein softwaredefiniertes, unveränderliches Backup-Repository, und GuardMode, das Backups auf Spuren von Ransomware-Aktivität prüft und betroffene Dateien für eine gezielte Wiederherstellung markiert, sind ohne Aufpreis in jeder DPX-Lizenz enthalten. DPX unterstützt außerdem S3 und Cloud-Archivziele für die Aufbewahrung außerhalb des Standorts und Disk-to-Disk-to-Cloud-Abläufe. NDMP-Backup für NAS-Umgebungen ist als separat lizenziertes Add-on verfügbar, ab 20 US-Dollar pro TB und Monat.

Commvault ist eine Datensicherungsplattform. Sie umfasst Backup und Recovery, Identity Resilience für Active Directory und Entra ID, Sicherheit und Governance für Daten und KI sowie Werkzeuge für Cyber Recovery wie Threat Scanning und Cleanroom Recovery. Commvault bündelt seine Plattform in Stufen. Operational Recovery ist die Basisstufe, Autonomous Recovery ergänzt sie um Automatisierung und Replikation, und Cyber Recovery fügt zusätzlich Threat Scanning und Cyber Deception hinzu.

Backup Software Vergleich: DPX und Commvault nebeneinander

KategorieDPXCommvault
LizenzstrukturEine Plattform, eine LizenzGestufte Pakete mit Operational Recovery als Basis, Autonomous Recovery und Cyber Recovery ergänzen weitere Funktionen
Ransomware-ErkennungGuardMode, in jeder Lizenz enthaltenThreat Scan, tiefergehendes Scannen nach Malware-Signaturen und Threatwise Cyber Deception liegen alle in der Stufe Cyber Recovery
Backup-RepositoryvStor, enthalten, keine separate LizenzAuf der Funktionsseite von Commvault nicht als eigenständige Komponente aufgeführt
Proxmox VEAgent auf dem Host, keiner in den VMs (seit 4.16), dazu eine agentenbasierte Option für anwendungskonsistente WiederherstellungUnterstützt über einen Virtual Server Agent, der auf dem Proxmox-Knoten installiert wird
Hypervisor-AbdeckungVMware, Hyper-V, Proxmox VE, bei allen dreien agentenlos, Instant VM Restore für VMware-BackupsVMware, Hyper-V, Nutanix AHV, Proxmox VE
ReportingEnthalten, ohne ZusatzkostenMetering und Reporting im Basispaket enthalten

Proxmox-Unterstützung im Detail

DPX 4.16 hat agentenloses Backup für Proxmox-VMs eingeführt. Dazu gehören vollständige und inkrementelle Backups nach vStor, die Verwaltung der Knoten und die Planung von Jobs direkt in der Weboberfläche, ohne dass in den einzelnen VMs ein Client installiert wird. DPX unterstützt außerdem agentenbasiertes Proxmox-Backup für Workloads, die eine anwendungskonsistente Wiederherstellung brauchen. Dabei läuft der DPX-Client in der Gast-VM. Beide Methoden stehen auf derselben Plattform zur Verfügung.

Commvault hat die Unterstützung für Proxmox VE mit dem Release 2024E (v11.36) eingeführt. Commvault installiert auf jedem Proxmox-Knoten einen Virtual Server Agent, sodass in den Gast-VMs kein Agent läuft. Das entspricht dem Modell, das DPX mit seinem Plugin auf dem Proxmox-Host verwendet.

Die vollständige Anleitung finden Sie in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden Proxmox VE mit Catalogic DPX sichern.

Mehr über die Plattform selbst erfahren Sie auf der offiziellen Übersichtsseite zu Proxmox VE.

Ransomware-Erkennung im Detail

Ransomware-Erkennung mit GuardMode in jeder DPX-Lizenz enthalten

GuardMode ist in jeder DPX-Lizenz enthalten. Es prüft Backups auf Spuren verdächtiger Aktivität und auf verschlüsselte Dateien. Erkennt es ein Problem, erhalten Sie eine Liste der betroffenen Dateien und mehrere Wiederherstellungspunkte, sodass Sie den Stand kurz vor der Infektion wiederherstellen können. Backups lassen sich als unveränderliche Snapshots speichern, zusätzlich sind Offline-Kopien mit Air Gap möglich.

Wie GuardMode die Integrität von Backup-Daten sicherstellt, beschreibt ein eigener Blogbeitrag.

In der Stufenübersicht von Commvault stehen Threat Scan, das tiefergehende Scannen von Backup-Daten nach Malware-Signaturen und Threatwise, das Cyber-Deception-Werkzeug von Commvault, unter der Stufe Cyber Recovery. Die Basisstufe Operational Recovery umfasst Unterstützung für hybride Workloads, eine Zero-Trust-Architektur und unveränderlichen Speicher, Threat Scan selbst gehört nicht dazu. Cleanroom Recovery, eine isolierte Cloud-Umgebung für Tests und Forensik, wird als separates Add-on verkauft und setzt mindestens die Stufe Autonomous Recovery voraus.

Welche Backup Lösung zu welcher Situation passt

Welche Plattform zu Ihrer Situation passt: Vergleich, wann DPX und wann Commvault infrage kommt

DPX passt zu Teams, die Datensicherung und Ransomware-Erkennung für VMware, Hyper-V und Proxmox brauchen, ohne dafür in eine höhere Commvault-Stufe zu wechseln. GuardMode und das Backup-Repository vStor gehören zu jeder DPX-Lizenz, während Commvault das Threat Scanning nur in der obersten Stufe Cyber Recovery bündelt, oberhalb des Basispakets Operational Recovery. Die mit 4.16 eingeführte agentenlose Proxmox-Unterstützung deckt auch gemischte Umgebungen aus Proxmox und VMware oder Hyper-V ab. Wie solche Umgebungen gesichert werden, beschreibt der Beitrag zum Backup in Multi-Hypervisor-Umgebungen. DPX läuft als einzelne softwaredefinierte Plattform, eine separate Hardware-Appliance muss weder dimensioniert noch gekauft werden.

Sicherheit und Governance für Daten und KI sowie Cleanroom Recovery liegen bei Commvault in den höheren Stufen und Add-ons, nicht in der Basisplattform. Wer diese Funktionen braucht, sollte das im Budget einplanen. Identity Resilience ist bei Commvault ein eigener Lösungsbereich außerhalb dessen, was die Backup-Stufen beider Plattformen abdecken.

Wer statt Commvault eine Veeam-Umgebung ablösen möchte, findet im Beitrag zur Veeam Alternative einen ähnlichen Vergleich. Für den Wechsel von Backup Exec vergleicht unser Leitfaden zum End of Life von Backup Exec dessen Funktionsumfang Punkt für Punkt mit DPX.

FAQ

Gibt es 2026 eine Alternative zu Commvault?

Ja. Catalogic DPX ist eine Backup- und Recovery-Plattform, die bei der Kernaufgabe Datensicherung und bei der Abwehr von Ransomware direkt mit Commvault konkurriert. Die Plattform von Commvault deckt zusätzlich Identity Resilience und Datensicherheit für KI ab.

Unterstützt DPX Proxmox?

Ja. DPX 4.16 hat agentenloses Backup und Restore für Proxmox-VMs eingeführt, einschließlich vollständiger und inkrementeller Backups, Verwaltung der Knoten und Zeitplanung in der Weboberfläche. DPX unterstützt außerdem agentenbasiertes Backup für Proxmox-Gäste, die eine anwendungskonsistente Wiederherstellung brauchen.

Ist die Ransomware-Erkennung in DPX enthalten?

Ja. GuardMode, das Werkzeug zur Ransomware-Erkennung in DPX, ist ohne Aufpreis in jeder DPX-Lizenz enthalten.

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Kacper Wasiak

Kacper Wasiak

GTM Manager

Kacper is GTM Manager at Catalogic Software, where he works with our product teams, developers and our partners to make sure our company's backup and recovery product values are well understood and presented in the digital universe. He writes about how data protection tools compare in practice, including backing up mixed hypervisor environments and what to evaluate before making any change to your data protection strategy.

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