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Backup Exec Alternative: Worauf es ankommt und wie Catalogic DPX abschneidet

· 12 Min. Lesezeit

Backup Exec hat ein festes Supportende. Der Verkauf neuer Lizenzen endete am 31. März 2026, und der volle Produktsupport soll am 30. April 2029 auslaufen. So steht es in den veröffentlichten End-of-Support-Life-Einträgen. Beide Termine hat Arctera angekündigt, das Backup Exec von Veritas übernommen hat und heute zur Cloud Software Group gehört. Wer noch mit Backup Exec arbeitet, braucht deshalb früher oder später eine Backup Exec Alternative. Fällt die Entscheidung nicht rechtzeitig, bestimmt am Ende dieser Termin, welche Backup Software in der Umgebung läuft.

Backup Exec schützt seit vielen Jahren Daten in zahlreichen Umgebungen. Sein Platz im Produktlebenszyklus des Herstellers ist inzwischen aber eine Tatsache, mit der man planen muss. Offen ist, ob man bei Backup Exec bleibt, wann man die Plattform neu bewertet und welche Alternativen einen genaueren Blick wert sind. Dieser Leitfaden zeigt, was der Zeitplan in der Praxis bedeutet und wie Catalogic DPX im Vergleich abschneidet.

Backup Exec End of Life ist jetzt offiziell

Der Begriff „End of Life“ wird oft unscharf verwendet. Deshalb lohnt es sich, zu trennen, was bereits passiert ist und was noch bevorsteht. Das End-of-Sale-Datum ist mit dem 31. März 2026 verstrichen; seitdem verkauft Arctera keine neuen Lizenzen mehr. Wichtiger ist der 30. April 2029, an dem der volle Support endet. Danach gibt es keine Sicherheitspatches mehr, keine Kompatibilitätsupdates für neue Betriebssysteme, Hypervisoren oder Anwendungen und keinen Break-Fix-Support des Herstellers.

Backup Exec läuft bis 2029 weiter. Weil am ersten Tag nichts ausfällt, wird die Frist leicht unterschätzt. Bis 2029 fällt die Software jedes Jahr ein Stück weiter hinter die Plattformen zurück, die sie schützt, und nach 2029 läuft sie ganz ohne Herstellersupport.

Zeitleiste: Verkauf neuer Backup-Exec-Lizenzen endet am 31. März 2026, voller Support endet am 30. April 2029

Die veröffentlichten End-of-Sale- und End-of-Support-Termine von Backup Exec.

Wenn Sie nicht sicher sind, wie viel Spielraum Ihrer Umgebung bleibt, liefert die Kompatibilitätsanalyse Backup Exec zu DPX in etwa einer Minute eine konkrete Antwort.

Warum Abwarten etwas kostet

Abwarten wirkt wie die sichere Wahl, setzt aber darauf, dass nichts die Migration erzwingt, bevor das Unternehmen bereit ist. Drei Faktoren sprechen in der Regel dagegen.

  • Sicherheitsrisiko. Backup Software arbeitet nah an den sensibelsten Daten einer Umgebung und ist selbst ein direktes Ziel von Ransomware. Sobald keine Patches mehr kommen, bleibt jede neu entdeckte Schwachstelle in Backup Exec offen.
  • Compliance- und Audit-Feststellungen. Frameworks wie SOC 2, HIPAA und PCI DSS erwarten, dass produktive Systeme, die Backup-Infrastruktur eingeschlossen, auf Software mit Herstellersupport laufen. Auditoren und Cyber-Versicherer fragen regelmäßig nach dem Supportstatus der Backup-Plattform, und „End of Life, läuft aber noch“ ist eine schwache Antwort.
  • Die Kosten von Ausfallzeiten. Der Observability Forecast 2025 von New Relic beziffert die medianen Kosten schwerwiegender Ausfälle auf rund 2 Millionen US-Dollar pro Stunde, ermittelt unter mehr als 1.700 befragten IT- und Engineering-Verantwortlichen. Eine einzelne Umgebung erreicht solche Zahlen vielleicht nicht, aber eine nicht unterstützte, ungepatchte Backup-Plattform ist die schlechtere Grundlage, wenn etwas schiefgeht.

Abwarten verschiebt die Migration nur. Den Zeitpunkt bestimmt dann ein Audit, ein Ausfall oder die Frist 2029 selbst.

Worauf es bei einem Backup Exec Nachfolger ankommt

Wer die Bewertungskriterien festlegt, bevor er sich einzelne Produkte ansieht, vergleicht Ergebnisse statt Funktionslisten. Meist kommt es auf fünf Fragen an:

  • Workload-Abdeckung. Schützt die Lösung, was heute in der Umgebung läuft: virtuelle Maschinen unter VMware oder Hyper-V, physische Windows- und Linux-Server sowie Anwendungen wie SQL Server, Exchange, Oracle und SharePoint?
  • Wiederherstellungsgeschwindigkeit und Granularität. Kann ein Team eine einzelne Datei, ein einzelnes Postfachelement oder eine komplette VM in der Zeit wiederherstellen, die das Geschäft verlangt?
  • Ransomware-Resilienz auf Backup-Ebene. Ist der Schutz in die Backup-Daten und die Backup-Infrastruktur eingebaut oder wird er später als separater Schritt ergänzt?
  • Speicherkosten. Braucht die Plattform eine proprietäre Appliance, oder läuft sie auf vorhandener Infrastruktur und vorhandenem Speicher?
  • Migrationsaufwand und Lock-in. Wie viel des Umstiegs ist einmalige Arbeit, und wie viel Flexibilität bleibt danach?

Catalogic DPX ist seit mehr als 25 Jahren im Markt für Datensicherung aktiv und gehört zu den Optionen, die sich anhand dieser Checkliste prüfen lassen. Der Funktionsumfang deckt sich weitgehend mit einer typischen Backup-Exec-Umgebung, was DPX zu einem sinnvollen Ausgangspunkt macht.

DPX vs. Veritas Backup Exec im Funktionsvergleich

Für einen konkreten Vergleich haben wir den veröffentlichten Funktionsumfang von Backup Exec Kategorie für Kategorie mit Catalogic DPX abgeglichen, auf Basis derselben Checkliste wie Catalogics Kompatibilitätsanalyse zum Selbsttest. Backup-Exec-Installationen im Mittelstand nutzen meist einen Kernbestand an Funktionen: VMware, physische Windows- und Linux-Server, SQL Server, Exchange, Oracle, Instant VM Recovery, deduplizierten Speicher, Band und einige weitere. Die Voreinstellung „Typische Umgebung auswählen“ in der Analyse bündelt genau diese 18 Funktionen. Sie erreicht 100 %, weil alle 18 Funktionen abgedeckt sind, ohne Teilabdeckung oder Lücken.

Kompatibilitätswert von 100 % für eine typische Backup-Exec-Umgebung: 18 abgedeckt, 0 teilweise, 0 nicht unterstützt

Kompatibilitätswert für eine typische Backup-Exec-Installation im Mittelstand. Abgedeckte Funktionen zählen voll, Teilabdeckungen zu 60 %, Lücken gar nicht.

Dieses Muster sehen wir in den Umgebungen, die uns am häufigsten begegnen. Erweitert man den Rahmen auf die vollständige Checkliste mit 29 Punkten, einschließlich Funktionen, die nur wenige Backup-Exec-Anwender nutzen, etwa die Sicherung von IBM AIX und Oracle Solaris, sinkt der Wert auf 88 % mit einer benannten Lücke. Die folgende Aufstellung bezieht sich auf diese breitere Worst-Case-Checkliste und nicht auf das repräsentative Set mit 18 Punkten.

Vollständig abgedeckte Funktionen

Über die gesamte Checkliste mit 29 Punkten deckt DPX 22 Funktionen direkt ab, 6 weitere lassen sich über einen anderen Weg erreichen. Die Tabelle unten listet die Funktionen, die DPX direkt abdeckt. Natives Backup für Microsoft 365 oder SaaS ist die einzige Funktion ohne aktuelles DPX-Gegenstück. Die Sicherung von IBM AIX und Oracle Solaris erfolgt über einen NFS-Mount auf einem Linux-Agenten statt über einen eigenen Agenten.

KategorieBackup-Exec-FunktionDPX-StatusBedeutung
Virtualisierung und ServerVMware vSphere / ESXi BackupAbgedecktAgentenloses VM-Backup, inkrementell, vollständige VM-Wiederherstellung.
Virtualisierung und ServerBackup physischer Windows-ServerAbgedecktSchutz von Windows auf Datei- und Blockebene.
Virtualisierung und ServerMicrosoft Hyper-V BackupAbgedecktSchutz und Wiederherstellung von Hyper-V-VMs.
Virtualisierung und ServerBackup physischer Linux-ServerAbgedecktSchutz von Linux auf Datei- und Blockebene.
Anwendungen und SaaSMicrosoft SQL ServerAbgedecktEigenständige und geclusterte Konfigurationen unterstützt.
Anwendungen und SaaSMicrosoft Exchange ServerAbgedecktEinschließlich DAG-Konfigurationen.
Anwendungen und SaaSMicrosoft SharePoint ServerAbgedecktSchutz der SharePoint-Anwendung.
Anwendungen und SaaSOracle DatabaseAbgedecktEigenständige Instanzen; RAC über dateibasiertes RMAN.
Backup und WiederherstellungInkrementelles und Forever-Incremental-BackupAbgedecktInkrementelles Backup über die wichtigsten Schutzarten von DPX.
Backup und WiederherstellungGranulare Dateiwiederherstellung aus VM-BackupsAbgedecktGranulare Dateiwiederherstellung aus VMware- und Block-Backups über den vStor Snapshot Explorer.
Backup und WiederherstellungInstant VM RecoveryAbgedecktWorkflows für die schnelle VMware-Wiederherstellung.
Backup und WiederherstellungWindows Bare-Metal-Recovery (SDR)AbgedecktVollständige Wiederherstellung von Windows-Servern (Entsprechung zu BMR/SDR).
Backup und WiederherstellungPhysical-to-Virtual-KonvertierungAbgedecktAbgedeckt über Workflows für Virtualisierung und Bare-Metal-Recovery.
Backup und WiederherstellungValidierung der VM-Wiederherstellung (Recovery Ready)AbgedecktDie Backup-Verifizierung prüft die Wiederherstellbarkeit.
Speicher und MedienDisk als Backup-ZielAbgedecktBackup-Ziele auf Basis von DiskDirectory und vStor.
Speicher und MedienDeduplizierter Backup-SpeicherAbgedecktIn das integrierte vStor-Repository eingebaut.
Speicher und MedienBandlaufwerke und Tape LibrariesAbgedecktBand und erweiterte Library-Verwaltung unterstützt.
Speicher und MedienNDMP-NAS-BackupAbgedecktNDMP-Backup unterstützt.
Speicher und MedienS3-kompatibler Cloud-ObjektspeicherAbgedecktWorkflows für die Archivierung in S3-kompatiblem Cloud-Speicher.
Speicher und MedienWORM und unveränderliche Backup-KopienAbgedecktUnveränderliche vStor-Snapshots sowie Offline-Kopien auf Band.
Sicherheit und BetriebZentrales Monitoring und ReportingAbgedecktZentrale Übersicht über Jobs, Ereignisse und Berichte.
Sicherheit und BetriebAufbewahrung und Lifecycle-ManagementAbgedecktAufbewahrungsrichtlinien sowie Workflows für Archivierung und Offload.

Diese Zahlen beziehen sich auf die vollständige Funktionsliste von Backup Exec. Wie viel davon in einer bestimmten Umgebung abgedeckt ist, hängt davon ab, welche dieser Funktionen sie nutzt. Die Kompatibilitätsanalyse wendet dieselbe Checkliste auf Ihre Auswahl an und nennt eventuelle Lücken direkt.

Wo DPX als Backup Exec Alternative über Backup Exec hinausgeht

Mehrere DPX-Funktionen gehen über den Funktionsumfang von Backup Exec hinaus. Jede davon bezieht sich auf eine Entwicklung, die in den meisten Backup-Umgebungen bereits stattfindet. Ransomware-Gruppen greifen inzwischen gezielt die Backup-Infrastruktur an, und das erhöht die Bedeutung von Erkennung und Unveränderlichkeit direkt in der Backup-Ebene. Linux macht einen wachsenden Anteil der typischen Serverlandschaft aus, und eine Backup-Plattform, die hauptsächlich auf Windows ausgerichtet ist, lässt dort Wiederherstellungsoptionen offen. Unternehmen, die ihre Hypervisor-Strategie überdenken, sei es, um die Abhängigkeit von VMware-Lizenzen zu verringern oder um Proxmox VE hinzuzunehmen, brauchen eine Backup-Plattform, die nicht an die Roadmap eines einzelnen Hypervisor-Herstellers gebunden ist. Acht Funktionen passen zu diesen Entwicklungen: das vStor-Repository als Unterbau und sieben Vorteile, die darauf aufsetzen.

DPX-FunktionWarum sie wichtig ist
Integriertes vStor Backup-RepositoryDie Grundlage für Deduplizierung, unveränderliche Snapshots, Backup-Verifizierung, GuardMode-Ransomware-Schutz, Replikations- und Archiv-Workflows sowie die Wiederherstellung aus replizierten oder ausgelagerten Backup-Kopien.
Natives Backup und Restore für Proxmox VEVollständiges und inkrementelles Backup von Proxmox-VMs auf vStor, dazu vollständige VM-Wiederherstellung.
Linux Bare-Metal-RecoveryErgänzt die Windows-BMR. SDR in Backup Exec ist auf Windows beschränkt.
Linux-Schutz auf BlockebeneSchützt Linux-Systeme auf Blockebene, zusätzlich zu klassischen dateibasierten Agenten-Workflows.
Erkennung von Ransomware-Verhalten mit GuardModeErkennt verdächtige Dateiaktivitäten und Verschlüsselungsverhalten in dem Moment, in dem sie auftreten, und scannt zusätzlich eingehängte vStor-Snapshots vor einer Wiederherstellung.
Unveränderlichkeit im integrierten RepositoryDPX hält Block- und agentenlose Backups direkt auf vStor unveränderlich, ohne separate WORM-Appliance.
Wiederherstellung aus replizierten oder ausgelagerten vStor-VolumesDisaster-Recovery-Workflows stellen aus alternativen vStor-Volumes wieder her, wenn die ursprüngliche Zuordnung des Backup-Volumes nicht mehr verfügbar ist.
Disaster-Recovery-Workflows für mehrere VMsKoordiniert die Wiederherstellung mehrerer VMware-VMs gleichzeitig, auch aus replizierten oder ausgelagerten sekundären Volumes.

Die meisten dieser Punkte tauchen in einem reinen Funktionsvergleich nie auf, weil dieser Vergleich bei dem ansetzt, was Backup Exec bereits kann.

Wann DPX gut passt und wann es mehr Abstimmung braucht

DPX passt in der Regel gut, wenn sich die Backup-Exec-Umgebung auf virtuelle Maschinen unter VMware oder Hyper-V, physische Windows- und Linux-Server sowie gängige Microsoft- oder Oracle-Anwendungen konzentriert. Umgebungen, die bereits einen Wechsel zu Proxmox VE planen, profitieren zusätzlich.

Mehr Abstimmung braucht DPX, wenn die Umgebung auf IBM-AIX- oder Oracle-Solaris-Systeme, die granulare Wiederherstellung von Active-Directory-Objekten, natives Backup für Microsoft 365 oder SaaS oder eine Backup-Exec-CASO-Topologie mit vielen verwalteten Servern angewiesen ist. In diesen Fällen gehört ein direktes Architekturgespräch an den Anfang, bevor jemand von einem gleichwertigen Austausch ausgeht.

Häufig gestellte Fragen

Erreicht Backup Exec wirklich das End of Life?

Ja. Arctera, heute Teil der Cloud Software Group, hat den Verkauf neuer Backup-Exec-Lizenzen am 31. März 2026 eingestellt und nennt den 30. April 2029 als Ende des vollen Supports. Über Verlängerungen ist Backup Exec allerdings weiterhin erhältlich. Cognizant ist inzwischen exklusiver Betreiber für Vertrieb und Verlängerungen von Backup Exec in Nord- und Südamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Westeuropa. Unternehmen, die einen Verbleib erwägen, sollten die aktuellen Verlängerungs- und Supportbedingungen direkt mit Cognizant klären.

Was passiert, wenn ein Unternehmen Backup Exec nach dem Supportende weiter nutzt?

Die Software läuft weiter, aber der Hersteller liefert keine Sicherheitspatches, Kompatibilitätsupdates und keinen Break-Fix-Support mehr. Neu entdeckte Schwachstellen bleiben offen, und eine nicht unterstützte Backup-Infrastruktur kann bei Compliance-Audits oder Prüfungen durch Cyber-Versicherer Fragen aufwerfen.

Ist Catalogic DPX ein vollständiger Ersatz für Backup Exec?

Für eine typische Backup-Exec-Installation im Mittelstand ja. Die Analyse wertet Funktionen, die DPX direkt abdeckt, voll, Funktionen, die einen anderen Ansatz brauchen, zu 60 % und Lücken gar nicht. Auf dieser Grundlage erreicht eine repräsentative Umgebung mit 18 Funktionen (genau das Set, das die Voreinstellung „Typische Umgebung“ der Analyse prüft) 100 % ohne Lücken.

Erweitert man den Rahmen auf die vollständige Checkliste mit 29 Funktionen, einschließlich Nischenplattformen wie IBM AIX und Oracle Solaris, liegt der Wert bei 88 %. DPX deckt 22 Punkte direkt ab, 6 weitere sind über einen anderen Ansatz erreichbar, und es bleibt 1 benannte Lücke: natives Backup für Microsoft 365 oder SaaS, für das es derzeit kein DPX-Gegenstück gibt. Die Sicherung von IBM AIX und Oracle Solaris erfolgt über einen NFS-Mount auf einem Linux-Agenten statt über einen nativen Agenten, mit Wiederherstellung nur auf Dateiebene.

DPX deckt außerdem Bereiche ab, die Backup Exec nie abgedeckt hat, darunter die Ransomware-Erkennung mit GuardMode, native Linux Bare-Metal-Recovery, natives Proxmox-VE-Backup und Disaster-Recovery-Workflows für mehrere VMs. Die DPX-Produktseite enthält die vollständige Funktionsliste.

Unterstützt DPX VMware- und Microsoft-365-Umgebungen?

DPX unterstützt virtuelle Maschinen unter VMware vSphere und Hyper-V direkt, einschließlich agentenlosem Backup und Instant VM Recovery. Natives Backup für Microsoft 365 oder SaaS bietet DPX derzeit nicht. Unternehmen, die diese Backup-Exec-Funktion nutzen, brauchen für diese Ebene eine separate Lösung.

Wie lange dauert eine Migration von Backup Exec zu DPX typischerweise?

Der Zeitrahmen hängt von Anzahl und Komplexität der Workloads ab. Eine eingegrenzte Schätzung erhalten Sie über die Kompatibilitätsanalyse oder indem Sie Catalogic direkt kontaktieren.

Die Entscheidung vor dem Supportende treffen

Der End-of-Life-Zeitplan für Backup Exec stammt vom eigenen Hersteller, und der 30. April 2029 steht fest, unabhängig vom Planungszyklus einer einzelnen Umgebung. Was bis dahin geschieht, entscheidet weiterhin das Unternehmen: ob es unter Cognizant bei Backup Exec bleibt, wann es die Plattform neu bewertet und welche Alternative zur Umgebung passt. Diese Bewertung nach eigenem Zeitplan durchzuführen ist deutlich einfacher, als sie nach einem Audit, einem Ausfall oder unter dem Druck der Frist nachzuholen.

DPX kommt für diese Bewertung vor allem bei Unternehmen in Frage, deren Backup-Exec-Umgebung sich auf VMware, Windows- oder Linux-Server und gängige Microsoft- oder Oracle-Anwendungen konzentriert. Mit der Kompatibilitätsanalyse dauert eine erste Einschätzung etwa eine Minute. Sie wählen aus, was heute läuft, und erhalten einen Wert für genau diese Umgebung.

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Quellen und Methodik

End-of-Sale- (31. März 2026) und End-of-Support-Termin (30. April 2029) von Backup Exec laut den veröffentlichten End-of-Support-Life-Einträgen und der Ankündigung von Arctera, bestätigt durch Berichte von Acronis und Zmanda. Eigentumsverhältnisse bei Backup Exec laut der abgeschlossenen Übernahme von Arctera durch die Cloud Software Group; Rolle von Cognizant laut Cognizants Serviceseite zu Backup Exec. Der Funktionsvergleich nutzt den veröffentlichten Funktionsumfang von Backup Exec 25.x und Catalogic DPX, abgeglichen mit derselben Checkliste aus 29 Punkten und denselben Kategorienamen wie Catalogics Kompatibilitätsanalyse zum Selbsttest. Prüfen Sie die genauen Versionen von Betriebssystemen, Anwendungen, Hypervisoren und Speichergeräten vor einer Migration anhand der aktuellen Kompatibilitätsmatrizen. Beide Werte in diesem Leitfaden zählen abgedeckte Punkte voll, Teilabdeckungen zu 60 % und Lücken gar nicht: Die typische Installation mit 18 Funktionen, die die Voreinstellung „Typische Umgebung“ prüft, erreicht 100 % und ist die Hauptzahl; die vollständige Checkliste mit 29 Punkten, einschließlich Nischenplattformen außerhalb einer typischen Installation, erreicht 88 %. Kosten von Ausfallzeiten laut dem Observability Forecast 2025 von New Relic.

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Kim Verhaegen

Manager of Customer Success

Kim Verhaegen is Manager of Customer Success at Catalogic Software, where she works with our customers, partners, and internal teams on customer renewals, strategic initiatives, and data protection planning. She writes about backup and recovery technologies, cyber resilience, and the factors organizations should evaluate when modernizing their data protection strategy.

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